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flattr: wieso, weshalb, warum, wie, was & neue Features

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flattr gehört sicher zu den Webdiensten, die die halbe Nation nicht versteht, weil sie nicht weiß, was man damit anfangen soll. Dabei ist es ganz einfach. flattr ist nämlich einfach toll.

In unserer Gesellschaft gibt es ein Problem. Wir benutzen Geld und schreiben auf allmögliche Dinge einen Preis drauf. Wer kein Geld hat, hat keine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe. Wenn ich (viel) Zeit in einen Blogbeitrag, in eine Podcastfolge oder in sonst irgendetwas, was ich im Web veröffentliche, stecke, muss ich diese Zeit refinanzieren. Klassischerweise machen Medien und Menschen allgemein das per Werbung, Sponsoring und der Annahme von Bestechungen (das machen vor allem Blogger & Politiker gern).

Das heißt jetzt nicht, das es nicht auch Menschen gibt, die sich die Freiheit leisten können, auch mal etwas ohne eine monitäre Entlohnung zu tun.

Mit einem Social-Payment-Dienst wie flattr wird das Leben aber einfacher. Ich muss dann nicht versuchen ein paar Cent reinzubekommen, indem ich jede erdenkliche Einnahmequelle im Web aktiviere. Ich muss nicht alles voller Werbung knallen. Ich muss dann nicht betteln. Ich muss mich nicht anbiedern. Jeder der vorbeikommt und sich an meinen Sachen erfreut, kann direkt entscheiden, ob (und wie viel) ihm das Angebot wert ist.

Support great Web Content =
Aufwandsentschädigung für tolle Inhalte

Im Idealfall kann ich mit ein paar Cent, die ich via flattr weitergebe, einem anderen Menschen einen Traum erfüllen. Zum Beispiel den Traum, seine Meinung im Web zu publizieren.

flattr ist leicht zu implementieren. Theoretisch muss man sich nur anmelden, dann geht es los.

flattr rockt vor allem, weil die Schwelle runtergesetzt wird, auch mal was zu geben, also die Leistung von Bloggern, Podcastern und Co einfach mal zu belohnen. Was hält euch also noch davon ab?

Danke sagen = Beidseitig

flattr ist toll, um einfach mal Danke zu sagen. Danke lieber Blogger das du Katzenbilder postest! Danke lieber Twitterer für den Lacher. Danke lieber YouTuber für den Facepalm.

Und als Geflatterte habe ich nun auch die Möglichkeit Danke zu sagen. flattr bietet hierfür neuerdings ein automatisierbaren Dankebrief, der an alle Leute geht, die den (meinen) flattr-Button gedrückt haben:

  • Dazu geht man zum Revenue-Report (https://flattr.com/dashboard/transactions)
  • Unter “Send Thank You Message” steht eine vorgefertigte Dankesmail
  • Wer es persönlicher mag, ändert die Botschaft, dann einfach senden
  • Der Spender bekommt die Dankesmail, und freut sich!

Ich hab zum Beispiel eine Dankesmail von Julia von Appforthat bekommen und mich sehr darüber gefreut! Eine tolle Idee. Der Kontakt wird intensiviert. Ist natürlich kein Muss. Schade wäre es in meinen Augen übrigens, wenn man jeden Monat ein und dieselbe Dankesbotschaft erhält. Ich möchte aber schon gern wissen, ob sich der Empfänger gereut hat und was er mit dem Geld macht ;]

Also. Wer von euch flattrt und warum – bzw. warum nicht?

PS: Es muss ja nicht zwingend flattr sein. Aber Social-Micro-Paymentsystemen sollte die Zukunft gehören. Zahlsysteme, die auch für geringe Beträge einfachgenutzt werden können, ohne Hürden.

Ein Kommentar

  1. Also ich nutze sehr gern die Abofunktion. Sehr ärgerlich dass das in Instacast abgeschaltet werden musste. Gibt es dazu schon was neues?

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